Episode 20 – Jonas Winkler: Internationale Unternehmensansiedelungen in Hessen

Shownotes

Als wichtigste Standortfaktoren nennt Winkler die hervorragende Konnektivität rund um den Frankfurter Flughafen, die starke Internationalität der Region sowie ein dichtes Netzwerk aus Institutionen, Handelskammern und Verbänden. Dabei ist Hessen breit aufgestellt – von Finanzwirtschaft über Logistik bis hin zu Maschinenbau und Automobilindustrie. Investoren kommen aus aller Welt, unter anderem aus den USA, Korea, dem Vereinigten Königreich und den Niederlanden.

Die Arbeit von Hessen Trade and Invest endet nicht mit der Ansiedlung: Das Team begleitet Unternehmen langfristig beim Wachstum und vernetzt sie aktiv im regionalen Ökosystem. Als besonders eindrückliches Beispiel schildert Winkler die erfolgreiche Ansiedlung eines französischen Textilrecycling-Unternehmens, das dank gezielter Fördermittel und Netzwerkarbeit seine Pilotanlage in Hessen aufgebaut hat.

Persönliche Beziehungen und Vertrauen spielen dabei eine zentrale Rolle – von internationalen Business-Clubs bis hin zum direkten Draht zwischen Beratern und Investoren.

Transkript anzeigen

00:00:18: Herzlich willkommen zum Podcast der

00:00:21: Hessen-Agentur.

00:00:23: Zwanzig Minuten auf den Punkt, jetzt mit Evern Gezer!

00:00:28: Herzlich Willkommen

00:00:29: zu einer neuen Folge

00:00:30: von Zwanzigminuten Hessen und wir feiern heute die zwanzigste Episode.

00:00:34: Wahnsinn wie die Zeit vergeht.

00:00:36: darauf muss angestoßen werden natürlich mit alkoholfreiem Wasser Kling!

00:00:40: Ich stoße mit meinem heutigen Gast an, das ist Jonas Winkler von der Hessen Trade and Invest.

00:00:45: Herzlich willkommen erst mal.

00:00:47: Schön dass Sie da sind.

00:00:48: ich nehme auch ein Schlück.

00:00:50: So und nachdem ich einen Schlückchen genommen habe Erzähl ich auch, dass es heute um ein richtiges spannendes Thema geht.

00:00:57: Und zwar warum Unternehmen aus aller Welt sich hier in Hessen bei uns niederlassen bzw.

00:01:04: nieder lassen sollten und was Hessen als Standort so besonders macht?

00:01:08: Da freue ich mich auf ganz viele spannende Informationen von Ihnen!

00:01:12: Ich habe den Eindruck, Hessen ist schon für Unternehmen sehr attraktiv

00:01:15: ne?!

00:01:15: Ja das kann man schon sagen.

00:01:17: Hessen ist eigentlich eines der attraktivsten Ziele für ausländische Unternehmen in ganz Europa.

00:01:23: Warum das so ist?

00:01:23: Da kommen wir gleich drauf!

00:01:25: Vielleicht sprechen wir erst mal darüber, welche Länder und vor allen Dingen auch welche Branchen besonders stark bei uns vertreten sind.

00:01:32: Ja

00:01:32: also traditionell sind die USA eigentlich der wichtigste Quellenmarkt für aus ländliche direkte Investitionen in Hessen.

00:01:39: Darüber hinaus ist es die Bandbreite Quellmärkten von Investoren eigentlich sehr breit.

00:01:43: Also über Asien ganz breit, die koreanische Business Community ist beispielsweise eine der größte überhaupt in Europa, UK traditionell Niederlande und wir haben auch schon Anfragen aus Nigeria bekommen.

00:01:57: also das ist wirklich sehr, sehr breite.

00:01:58: Okay!

00:01:58: Und welche Branchen sind das?

00:02:00: Also so durch die Bank weg oder gibt es da vielleicht ja keine Ahnung, Tech-Branche oder sonst irgendwas?

00:02:06: Ja viele denken bei Hessen Finanzen und dann hört es schon wieder auf.

00:02:11: Aber Hessen, das ist auch eine der Stecken der hessischen Wirtschaft ist dass wir sehr breit aufgestellt sind.

00:02:15: was die Sektoren angeht ja finanzen transport logistik Blick auf den flughafen aber auch maschinenbau Automobilindustrie gerade ausländische Unternehmen nutzen den Standort Hessen gerne als R&D standort.

00:02:26: Ja sehr breite aufgestellt.

00:02:28: okay

00:02:28: jetzt haben wir im vorfeld schon kurz angesprochen okhessen ist also für ausländern unternehmen doch sehr attraktiv.

00:02:35: Was macht unser Bundesland denn aus?

00:02:37: Warum kommen doch viele hierher und investieren, bauen ihre Unternehmen hier entweder auf oder aus.

00:02:43: Tatsächlich ist einer der Hauptfaktoren schon der Frankfurter Flughafen.

00:02:47: Das muss man einfach so sagen das ist das Tor zur Welt.

00:02:50: Man kommt schnell rein, kommt aber auch schnell wieder weg.

00:02:53: Und das führt dann auch gleich zu den anderen Punkten.

00:02:55: Es ist nämlich nicht nur der Frankfurt der Flughafe als solitär sondern die Konnektivität des Standards im Allgemeinen.

00:03:04: die Anbindung an der Infrastruktur, Verkehrsinfrastruktur, Autobahn, Zügenetz.

00:03:10: Das funktioniert sehr gut.

00:03:11: Deswegen nutzen viele Unternehmen Hessen als Headquarter-Standard um von hier aus andere Märkte zu bedienen.

00:03:18: So ein bisschen

00:03:19: das Drehkreuz am Anfang?

00:03:20: Genau!

00:03:21: Und wie gesagt Hessen, der Flughafen oder Konnektivität ist ein wichtiger Faktor aber auch die Internationalität spielt eine wichtige Rolle.

00:03:28: es gibt sehr viele Menschen aus verschiedenen Ländern die hier sind und das macht auch Unternehmen was Ausländischen und den Investoren einfacher macht, hier anzukommen und sich wohlzufühlen.

00:03:37: Gleich zu Beginn auch so ein Setup an Institutionen die hier versammelt sind also ausländische Auslandshandels kann man beispielsweise die Generalkonsulate spielen eine Rolle verschiedene Verbände die noch hier sind.

00:03:53: also das ist dieses ganze Ökosystem macht das Unternehmen sehr leicht hier anzukommen.

00:03:58: tatsächlich

00:04:00: ich kann mir vorstellen dass es Ich möchte jetzt gar nicht sagen kompliziert, das klingt so ein bisschen negativ.

00:04:05: Aber das erfordert schon Koordination, ne?

00:04:08: So ein Stück weit also eben sodass Sie vielleicht auch sagen okay wir haben da einen Netzwerk, dass dafür sorgt, dass eben diese Ansiedlungen gut funktionieren.

00:04:17: wie sieht es aus?

00:04:17: mit wem arbeiten sie da zusammen?

00:04:19: ja die Zusammenarbeit im Netzwerk ist tatsächlich entscheidender Faktor um Unternehmen erfolgreich anzusiedeln.

00:04:25: Wir arbeiten da einerseits eben sehr eng zusammen im Netzwerk der hessischen Wirtschaftsförderung, wie wir das nennen.

00:04:33: Die Regionalmanagements in Nord- und Mittelhessen sind dabei, die Frankfurt Rhein-Main GmbH.

00:04:37: Die Wirtschaftsförderung auf regionaler, kommunaler Ebene und auf nationaler Ebene.

00:04:41: zusätzlich eben auch die GTI mit der wir ganz häufig und eng zusammenarbeiten.

00:04:45: Was ist

00:04:45: die Gti?

00:04:46: Also...

00:04:47: Die Germany Trade Invest, die Wirtschafts Förderungsorganisationen auf Bundesebene.

00:04:52: Okay

00:04:52: verstehe!

00:04:53: Und Sie haben da jetzt so viele Institutionen genannt.

00:04:57: Also ist da die Kommunikation recht einfach?

00:05:00: Wie läuft das unbürokratisch, also ich versuche mir das jetzt gerade so ein bisschen vorzustellen.

00:05:05: Ja der Vorteil ist tatsächlich dass es ein etabliertes System ist und man weiß wie man anrufen muss oder wissen wir mal anrufen muss, der weiß wer man anrufen muss.

00:05:15: Das hilft tatsächlich bei der Sache.

00:05:17: aber es hilft auch, dass wir hier bei uns in der HTI innerhalb des Hauses auch ein sehr enges Netzwerk pflegen.

00:05:23: Wir haben ja Kollegen Fachexperten aus verschiedenen Bereichen, Life Sciences oder Materialtechnologien, Industrievier.null und wenn wir Ansiedlungsanfragen haben aus diesen Sektoren dann muss ich kein Experte sein in der Tiefe was das angeht sondern kann die Kollegen einbinden die dann auch gleich eine Einordnung geben können wie spannend ist dieses Projekt welches Potenzial steckt dahinter?

00:05:46: Und mit wem kann man die vernetzen dass die einerseits hier gut ankommen und andererseits Geschäftschancen ergreifen können.

00:05:54: Das ist tatsächlich etwas, was ich in jeder Folge immer wieder raushöre.

00:05:59: Ja es wirklich für alles und für jeden Bereich Expertinnen und Experten gibt die auch immer sofort wissen wie man weiterhelfen kann und beraten tätig sind entweder intern oder eben für die Ansiedlungsanfragenden oder eben andere Unternehmen.

00:06:14: das finde ich total spannend.

00:06:15: dass so ein bisschen das was es auch ausmacht dieses Netzwerk

00:06:18: absolut und ganz wichtig ist dabei unserer Arbeit beschränkt sich eben nicht nur auf die Ansiedlung von Unternehmen, dann sind sie da und dann freuen wir uns.

00:06:25: Dann klopfen wir uns auf die Schulter wie toll wir das gemacht haben sondern unser Job endet wenn das Unternehmen das nicht will.

00:06:31: nie letztendlich weil Ansprechpartner für die Unternehmen, wenn es darum geht weiter zu wachsen.

00:06:38: Das ist auch unser Anspruch, dass wir den Unternehmen nicht nur dabei helfen, ein Standort zu finden, Büro zu eröffnen eine GmbH zu gründen sondern dann noch zu schauen wie passen sie hier bei uns ins Netzwerk?

00:06:48: Welche Lücken können die möglicherweise füllen?

00:06:51: welche Wachstumschancen können die Unternehmen ergreifen?

00:06:53: Auch natürlich mit Blick auf das, dass die Unternehmen hier weiter Jobs schaffen und das ist ein sehr typischer Fall des Unternehmens hier recht klein anfangen Mit einem Büro, mit einem Ländermanager und einem kleinen Team.

00:07:04: Und dann wächst das PÖAPÖ.

00:07:05: Dann kommen ein Stück ... allen die Aktivitäten dazu... und so entwickelt sich das Schritt für Schritt über die Jahre.

00:07:12: Okay

00:07:12: wunderbar!

00:07:14: Also es klingt so als gäbe es ja ein etabliertes System eine feste Struktur und trotzdem ist ja aber vermutlich jedes Projekt anders.

00:07:23: also inwiefern Lernen Sie auch mit oder inwiefern finden sie das spannend?

00:07:30: Ja, das ist tatsächlich... Ich bin Geograph von Haus aus und im Studium lernt man da schon sich relativ schnell in neue Themen einzuarbeiten.

00:07:40: Und dass es hier in diesem Job auch absolut so.

00:07:45: Jede Ansiedlungsprozess hat ein Stück weit die gleiche Struktur.

00:07:48: Das ist halt eine ausländische Unternehmen.

00:07:50: Die planen Expansion, die suchen eine Fläche, suchen Unterstützung bei der bei der Gründung von einer Geschäftseinheit.

00:07:57: Aber es ist halt für jeden anders, jeder hat ein anderes Geschäftsmodell, jede hat eine andere Strategie wie man merkte bearbeiten will und umso wichtiger ist es sich dann auch auf das Gegenüber einzulassen zu verstehen was braucht das Unternehmen?

00:08:08: Und auch wer ist mein Gegenüber tatsächlich als Person?

00:08:12: Das ist noch mal entscheidend!

00:08:14: Auch das ist vielleicht für Außenstehende.

00:08:16: Die Informationen sind irgendwie verfügbar, man kann es sich irgendwie ergoogeln wo ist ein guter Standort?

00:08:21: aber vieles entsteht erst durch die Interaktion miteinander und es ist tatsächlich auch die Chemie zwischen Investor und uns.

00:08:28: als Berater ist schon eine entscheidende Rolle ob's auch zu einer Ansiedlung führt oder eben nicht.

00:08:36: Gibt es denn, also ich glaube wir haben jetzt viel über das Netzwerk hier innerhalb Hessens beziehungsweise Deutschlands gesprochen.

00:08:43: Wie sieht es denn aus mit der internationalen Zusammenarbeit?

00:08:46: Weil auch da ist ja ein gutes Netzwerk von Nöten.

00:08:51: gibt es da Zusammenarbeiten die ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind oder auch noch immer sind?

00:08:57: Ja ich hatte ja vorhin über den Standortfaktor Internationalität gesprochen, warum Unternehmen sich hier ansiedeln und ich glaube ein gutes Beispiel dafür ist beispielsweise die französische Business Community.

00:09:08: Wir haben schon seit langen Jahren eine Zusammenarbeit mit der Französisch-Deutschen Handelskammer, die auch im Büro in Frankfurt hat was die Kommunikation erleichtert und die unterstützen ebenfalls Unternehmen bei der Ansiedlung und sie binden uns an einem gewissen Punkt mal mit ein.

00:09:20: manchmal ist das Unternehmen aber angesiedelt und die wollen weiter wachsen, wie wir es gerade diskutiert haben.

00:09:25: Und die kommen dann auf uns zu und wir vernetzen sie dann innerhalb des Netzwerks.

00:09:31: Und eine ganz entscheidende Rolle dabei spielt eben auch der Club de la S. Das ist der Französisch-Hessische Wirtschaftsklub.

00:09:45: Und der beschreibt auch ganz gut, wie lebendig hier die französische Business Community ist.

00:09:49: Hier trifft sich regelmäßig zur Veranstaltung und ich war da auch schon oder bin auch häufiger Gast bei diesen Veranstaltungen.

00:09:56: Man wird immer jemandem vorgestellt und so kam beispielsweise der Kontakt mit der franzöischen Handelskammer kamen damals über den Club des Affaires.

00:10:04: Der Austausch, der dann stattfindet, führt dann unter auch zu Projekten, die dann gemeinsam umgesetzt werden.

00:10:11: unser vertiefter Austauscht, den wir auch mit dem Generalkonsulat beispielsweise haben ging über so eine Plattform.

00:10:16: Das ist einfach so ein entscheidender Punkt und wenn wir Unternehmen haben, die sich hier ansiedeln den empfehlen wir gleich aus Frankreich denen empfehle mir dann auch kommt mal zu einer Veranstaltung von Club des Affaires.

00:10:25: stellt euch da mal vor weil es einfach hilft anzukommen nicht nur auf der Business Ebene im Sinne von wie finde ich mein Standort wo habe ich einen Anwalt usw.

00:10:33: sondern auch Erfahrungen auszutauschen mit anderen französischen Unternehmen die schon hier sind.

00:10:37: was haben diese für Fehler gemacht auch die man verweiden kann?

00:10:40: oder auch was haben sie für heiße Tipps die man sonst?

00:10:43: Sonst kann niemand sonst gar nicht rankommen.

00:10:45: Und das ist wirklich eine tolle Sache und das motiviert total.

00:10:48: Ja, also gegenseitige Unterstützung die aber letztendlich auch nur dadurch zustande kommt dass sie sich persönlich treffen so wie Sie es vorhin auch gesagt haben, dass das so unheimlich wichtig ist, dass auch physisch dann tatsächlich zu machen und nicht nur über mal kurz telefonieren sondern dass da fast schon ich nehme an freundschaftliches Zusammenarbeiten.

00:11:06: Es ist zumindest ein sehr enger Austausch.

00:11:09: man ruft sich einfach auf den kurzen Dienstweg an den Fall, kennst du da jemanden oder kannst du mir weiterhelfen mit deren der Information?

00:11:18: Das ist auf jeden Fall hilfreich.

00:11:20: Jetzt bin ich tatsächlich auch ein bisschen neugierig gerade wenn es um diese Ansiedlungsanfragen geht.

00:11:27: gibt es denn da vielleicht eine oder mehrere Anfragen die ihnen besonders im Gedächtnis geblieben sind und warum?

00:11:33: Es gibt einen Projekt Summiert, glaube ich ganz viele von den Aspekten die wir gerade besprochen haben auf und materialisiert sich in diesem einen Projekt.

00:11:42: Tatsächlich hatten wir vor zwei Jahren eine Ansiedlungsanfrage von einem französischen Unternehmen.

00:11:47: da ging es um Textil Recycling, eine total moderne Methode Textilien zu Recycling, die man sonst einfach nicht mehr benutzen könnte Und sie haben ein Standort gesucht für eine Pilotanlage.

00:11:58: Die Anfrage kam rein über die Germany Trade Invest, die wir ja schon erwähnt hatten und ist dann bei mir aufgeschlagen.

00:12:04: Eine der Punkte, denen die dann hatten neben der Standort-Suche war auch gibt es Fördermittel dafür.

00:12:08: Wir haben unsere Kollegen aus dem Bereich Technologie und Innovation eingebunden.

00:12:12: Die von einem Programm wussten das gerade in der Mache war.

00:12:15: Entsprechend haben wir dann das Ministerium eingebundet und dann konnte das Projekt tatsächlich gefördert werden mit einer signifikanten Summe.

00:12:22: Das hat auch Ausschlag gegeben dass sich das Unternehmen letztendlich für Hessen als Standort für die Pilotanlage entschieden hat.

00:12:29: D.h.,

00:12:30: die Technologie wird in Hessen entwickelt Von dieser Pilotanlage ausgehend industriell in andere Länder vermarkte tatsächlich.

00:12:38: Das ist ein französisches Unternehmen und auch hier haben dann die Netzwerkkontakte mit dem Club des Affaires usw.

00:12:44: auch eine Rolle gespielt, dass sich das so positiv entwickelt.

00:12:49: Und die schöne Geschichte ist jetzt tatsächlich erfolgreich abgeschlossen worden des Projektes.

00:12:53: Die Ansiedlungen sind jetzt da!

00:12:55: Es werden schon erste Textilien recycelt im Pilotmaßstab und man forscht jetzt daran es weiter zu entwickeln.

00:13:03: da drüber die GTI, der am Ende eine Success Story gemacht hat.

00:13:07: Also die dann auch veröffentlicht wurde... Das ist ja nochmal schön!

00:13:10: Es schließt ein bisschen den Kreis zwischen.

00:13:12: wo hat's mal angefangen bei der GTI?

00:13:14: Wir haben das Projekt im Netzwerk erfolgreich weitergeführt begleitet so dass es zum Erfolg kommt und dass man dann auch darüber spricht, dass es schön und es gibt einfach ein Stück weit was zurück, dass man sieht an woran man beteiligt war, eben im enge Austausch

00:13:31: mit... Vor allem auch was so den Nachhaltigkeitsaspekt noch zusätzlich erfüllt.

00:13:35: Jetzt haben Sie gerade gesagt diese Ansiedlungsanfrage kam vor zwei Jahren rein.

00:13:39: Ja wir haben eben schon drüber gesprochen.

00:13:41: jedes Projekt ist anders.

00:13:42: ich bin mir ziemlich sicher dass die Zeit von der Anfrage bis zur letztendlichen Ansiedlung stark variiert.

00:13:49: aber können sie da so einen groben Zeitrahmen

00:13:52: nennen?

00:13:53: Wir hatten ja schon gesagt jedes Projekt.

00:13:57: In der Regel ist es so, von der Erstanfrage bis das Projekt tatsächlich umgesetzt ist können locker drei bis fünf Jahre auch manchmal vergehen.

00:14:06: Manche Projekte gehen viel schneller weil die bei uns aufschlagen, weil das Unternehmen sehr viele Eigenrecherche betrieben hat, in denen sie relativ weit sind.

00:14:14: also man braucht sehr viel Geduld und ein Stück weit Frustrationspotent tolerarisch.

00:14:20: Das gehört einfach mit dazu.

00:14:23: aber das Schöne dass wenn man den Kontakt zu den Unternehmen hält, die haben ja auch ihre eigenen Prozesse.

00:14:29: Manchmal liegt es einfach bei denen rum weil sich die Strategie verändert hat und wenn man dann weiter immer den Kontakt mit dem Pflege pflegt, dann wissen sie das auch zu schätzen und knüpfen da dann auf einen gewissen Zeitpunkt wieder an.

00:14:38: also ist jetzt nicht so, dass man drei bis fünf Jahre unan der Woche daran arbeitet sondern es gibt immer mal wieder Durchhänger Meistens eben auf Unternehmensseite, weil dann andere Sachen aufstehen.

00:14:48: Klar!

00:14:49: Weil da Prioritäten einfach vielleicht doch normal wechseln.

00:14:52: Herr Winkler ich versuche mir jetzt gerade so ihren Arbeitstag vorzustellen also weil es ist ja auch nicht so dass jeden Tag oder alle zehn Minuten da irgendeine Anruf sagt oh ich würde mal gerne nach Hessen kommen.

00:15:03: wie sieht so der typische Arbeitstag von Ihnen aus?

00:15:05: Also ein typischer Arbeitstag ist tatsächlich schwierig zu beschreiben, weil der Job so abwechslungsreich.

00:15:10: Aber was ja wiederum schönes nach positiv?

00:15:12: Ja wir kriegen Ansiedlungsanfragen rein aus verschiedenen Quellen über.

00:15:15: E-Mails kommen durchaus mehrfach die Woche mal rein.

00:15:20: Wir sind aber auch dabei dann über erfolgreiche Projekte zu berichten in Form von Success Stories beispielsweise im Team arbeiten wird daran Broschüren zu erstellen um die Standard Faktoren die für Hessen eben besonders sind und für Unternehmen Vielversprechend sind auch rauszuarbeiten.

00:15:37: Und ich habe auch das Glück, immer mal wieder im Ausland sein zu dürfen und da den Standort Hessen bewerben zu können direkt vor Ort.

00:15:44: Und es gibt einem nochmal einen anderen Blick auf die Themen, die die Unternehmen vor Ort umtreiben, die man dann wieder rum mitnehmen kann... um die Unternehmen hier besser abzuholen mit der Botschaft, die man hier über Hessen platziert.

00:15:57: Was sind Themen, die für die Unternehmen vor Ort interessant sind?

00:16:01: In welchem Rahmen machen Sie da Werbung im Ausland?

00:16:02: Sind es Messen oder wo findet das statt?

00:16:04: Auch

00:16:05: dass es unterschiedlich.

00:16:05: jeder Quellmarkt ist funktioniert anders.

00:16:09: in Asien haben wir häufig große Business Days, wo wir über den deutschen Markt auch im Allgemeinen aufklären.

00:16:16: In anderen europäischen Märkten ist es auch so direkt vorbeifahren, Unternehmen vor Ort treffen in einem geschützten Raum über deren Expansionspläne sprechen.

00:16:25: Messen sind auch ein Tool das wir nutzen.

00:16:27: gerade unsere Kollegen aus der Außenwirtschaft sind ja auch öfter mal mit Gemeinschaftsständen, Vertreter.

00:16:34: Die wir dann auch nutzen sozusagen.

00:16:36: Wir versuchen hier schon die Synergien zu nutzen, die es hier im Hause gibt um das Optimum rauszuholen.

00:16:42: Okay,

00:16:43: sehr spannend finde ich wirklich toll!

00:16:45: Vielen vielen Dank für diese Einblicke nicht nur in ihre Arbeit sondern eben auch wie das funktioniert mit den internationalen Unternehmensansiedlungen bei uns im wunderschönen Bundesland Hessen.

00:16:54: Das war Folge zwanzig von Zwanzig Minuten Hessen.

00:16:57: Danke schön an Jonas Winkler und danke euch fürs Zuhören!

00:17:00: Wir hören uns dann bald wieder mit logischer Schlussfolgerung, Folge einundzwanzig bis dann.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.